
Heizgeräte, die tatsächlich in Pferdeställen funktionieren können
Seien wir ehrlich: Pferdeställe sind extrem belastend für Geräte. Durch den dichten Staub, die Feuchtigkeit sowie die Ammoniakdämpfe versagen die meisten elektronischen Komponenten schnell. Wir entwickeln Infrarotlampen für solche Umgebungen – also für große Farmen, in denen die Bedingungen einfach zu unfreundlich für elektronische Geräte sind.
Deshalb kümmern wir uns nicht darum, dass die Geräte „schick“ aussehen. Es geht vielmehr darum, dass sie weiterhin funktionieren.
Die richtige Wärmestärke
Wir verwenden Kurzwellen-Infrarotstrahlung – schließlich ist diese schnell wirkend. Wenn es draußen unter Null Grad ist, kann ein Pferd nicht 20 Minuten warten, bis der Heizer warm wird. Es braucht sofortige Erwärmung.
Wir haben Länge und Durchmesser des Filaments so angepasst, dass die Wärme nicht nur an der Oberfläche bleibt, sondern tief in das Muskelgewebe eindringt. Hinweis: Diese Lampen verbrauchen viel Energie. Stellen Sie sicher, dass Ihre Stromversorgung den Anstieg der Leistung bewältigen kann – sonst funktioniert der Heizer nicht mehr.
Der innere Aufbau der Lampe
Um zu verhindern, dass die Lampen kaputtgehen, verwenden wir Quarzscheiben mit dicken Wänden. Sie können den starken Temperaturwechsel zwischen extrem kaltem und extrem heißem Zustand ohne Beschädigung überstehen. Im Inneren verwenden wir Halogenfilamente. Dadurch verdampft das Wolfram nicht zu schnell – dadurch halten die Lampen länger, selbst wenn sie unter hoher Belastung stehen.
Für die Anschlüsse verwenden wir R7- oder Sk15-Basisstecker. Sie sind zwar nicht besonders anspruchsvoll, aber äußerst zuverlässig. Sie werden auch dann nicht locker, wenn im Stall alles durcheinander ist.
Außerdem tragen wir eine spezielle Schicht auf das Glas auf. Dadurch wird mehr Energie in das Infrarotspektrum geleitet – und der grelle Schein wird reduziert. Pferde werden leicht erschreckt – und ein riesiges, leuchtendes Licht ist sicherlich nicht beruhigend.
Die Realität beim Einsatz dieser Lampen
Diese Lampen sind wirklich äußerst robust. Wir haben gesehen, wie sie in Orten funktionieren, an denen billige, im Laden gekaufte Heizgeräte bereits nach ein paar Wochen kaputtgehen.
Aber es gibt einen Trade-off: Da es sich um Industriegeräte handelt, wird das Glas extrem heiß. Man kann die Installation nicht einfach so machen. Die Befestigungsbehälter sowie Sicherheitsvorrichtungen müssen genau richtig eingestellt werden. Man möchte schließlich nicht, dass ein Pferd den Glühfaden berührt – und man möchte auf keinen Fall, dass ein Stück Strohstaub ein Feuer auslöst.