
Lassen Sie uns über die 800-Watt-Halogenheizröhren sprechen.
Wir bauen diese 800-Watt-Röhren aus einem einzigen Grund: um eine große Menge an Wärme genau dort zu erzeugen, wo sie benötigt wird – beispielsweise bei der industriellen Trocknung und Aushärtung von Materialien.
Im Inneren befindet sich ein Wolframfilament, das in Quarz eingewickelt ist. Zudem wird ein Halogengaszirkulationssystem verwendet, damit das Filament nicht verdampft. Warum? Weil dadurch die Wärme konstant bleibt. Die Leistung der Lampe sinkt also nicht, nur weil sie bereits eine Weile läuft.
Die Leistungseigenschaften
800 Watt ist eine gute Leistung für mittlere Belastungen. Doch man muss darauf achten, dass die Spannung mit der Stromversorgung übereinstimmt. Andernfalls wird das Filament bereits beim Einschalten zerstört.
Diese Röhren erreichen ihre volle Leistung sehr schnell – wirklich schnell. Doch die erzeugte Wärme ist intensiv. Wenn man sie in einen engen Raum ohne Luftzirkulation setzt, entstehen Probleme. Die Reflektoren können beschädigt werden – oder schlimmer noch: Die Verbindungen zwischen den Kabeln können schmelzen. Geben Sie den Röhren also genug Platz.
Konstruktion und Passform
Wir verwenden hochreinen Quarz, denn dieser lässt kurzwelliges Infrarotlicht ungehindert durchschienen, ohne es aufzunehmen. Zudem ist Quarz sehr widerstandsfähig – er bricht nicht, sobald die Temperatur steigt.
Je nach Anwendung können wir diese Röhren mit R7- oder SK15-Anschlüssen ausstatten. Das sind im Grunde Ersatzteile für die meisten PET-Blasmaschinen oder Schrumpfschlauchanlagen. Wir stellen sicher, dass die Verbindungen fest sitzen. In Betrieben mit hohen Vibrationen kann eine lockere Verbindung dazu führen, dass Funken entstehen – und das bedeutet im Endeffekt, dass die Lampe bald versagen wird.
Anwendung
Man findet diese Röhren hauptsächlich in PET-Flaschenblasmaschinen oder bei der Verarbeitung von Kunststofffolien. Die 800-Watt-Leistung ist ideal, denn sie ermöglicht es, die Glasübergangstemperatur schnell zu erreichen, ohne den Kunststoff zu verbrennen. Es handelt sich dabei um ein feines Gleichgewicht – und diese Leistungsklasse schafft es meist, dieses Gleichgewicht zu halten.
Denken Sie daran: Kurzwellige Wärme trifft zunächst auf die Oberfläche. Bei dickeren Materialien muss man möglicherweise die Geschwindigkeit des Transportbands verringern oder die Abstände zwischen den Röhren anpassen, damit die Wärme tatsächlich bis ins Innere des Materials gelangt.